Grußwort des Oberbürgermeisters zu
„Move the world – move the pram“ 13. Mai 2006

Zum Geleit

Im Namen der Stadt Freiburg übermittele ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Initiatoren der Aktion „Move the world – move the pram“ am 13. Mai herzliche Grüße. Im Mittelpunkt dieses Tages steht eine ebenso originelle wie symbolträchtige Aktion: Der „Kinderwagenlauf“ über eine Meile zwischen dem Rathausplatz und dem Stadtgarten. Er könnte – je nach Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Anlass zu einem Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde sein.

Dies ist jedoch nicht das vorrangige Ziel. Im Vordergrund der Aktion steht vielmehr das Ziel, ein Zeichen für Familien und insbesondere für Kinder zu setzen.

Freiburg ist vor einigen Jahren in einem Wettbewerb des Bundesfamilienministeriums als „kinder- und familienfreundlichste Großstadt“ ausgezeichnet worden; ein Ranking des Magazins „Focus“ hat diesen hohen Rang der Kinder- und Familienpolitik ebenso bestätigt.

Auf diesem Titel dürfen wir uns nicht ausruhen. Deshalb ist es erklärtes Ziel der Stadt, die Politik für Familien und Kinder konsequent weiter zu entwickeln und den jeweils aktuellen Bedürfnissen der Gesellschaft und einem sich wandelnden Familienbild anzupassen. Dazu gehört als ein wichtiger Schlüssel der Ausbau weiterer Ganztagsangebote in Kindertagesstätten und Schulen und die Verbesserung von Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren. Im Vergleich zu vielen anderen Großstädten ist hier viel erreicht worden. Deshalb ist der Kurs richtig, auch in finanziell schwierigen Zeiten einer kinder- und familienfreundlichen Politik und den Schulen einen hohen Stellenwert im städtischen Haushalt einzuräumen.

In diesem Sinne verstehe ich die von den Freiburger Mütter- und Familienzentren initiierte Aktion „Move the world – move the pram“ am 13. Mai als eine Ermutigung und Unterstützung für eine kinder- und familienfreundliche Stadtpolitik.

Ich unterstütze gern dieses originelle Familienfest und wünsche dem „Kinderwagenlauf“ einen guten Start und guten Verlauf mit möglichst vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Dr. Dieter Salomon
Oberbürgermeister